GERMAN Ritualmord an arischen Kindern durch deutsche Juden — israelischer Professor und Großrabbinersohn packte garstig aus

Francesco Oradini, “Märtyrertum des Heiligen Simon von Trient,” 18ten Jahrhundert, Salvadori-Palast, Trient/Italien Juden leugnen seit 2 00 Jahren die schreckliche Wahrheit über jüdische Ritualmorde an weißen christlichen Kindern — aber ein Großrabbinerson bestätigt das “Vorurteil” mit Fakten.

…..Teuflische Passion: Ariel Toaffs „Blutpassahfeste“

Das jüdische Passahfest dauert außerhalb Israels acht Tage. Nach dem christlichen Kalender ist es gleichzeitig Karfreitag, der Jahrestag von Christi Kreuzigung, der dem Ostersonntag vorausgeht.

In der Geschichte des Passahfestes schmierten die Juden Ägyptens Lammblut auf ihre Behausungen damit Gott beim lustvollen Töten der erstgeborenen nichtjüdischen Kinder alle jüdische Kinder identifizieren und somit übergehen [pass over] oder verschonen konnte.

(Es ist seltsam, daß sogar der Gott und Schöpfer des Universums ein Zeichen benötigen sollte, um Juden von Nichtjuden zu unterscheiden. Naja.)

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Das Buch Pasque di sangue: Ebrei d’Europa e omicidi rituali (Blut-Passah: Europäische Juden und Ritualmord) (Bologna, Italien: Il Mulino, 2007) stammt vom israelischen Mittelalterforscher Ariel Toaff.

Professor Ariel Toaff der Bar-Ilan Universität von Tel Aviv, Israel enthüllte, dass jüdischer Ritualmord ein FAKT ist. Siehe Allbuch-Artikel über ihn: https://de.allbuch.online/wiki/Toaff,_Ariel

Ariel Toaff

Er ist der Sohn des einstigen Groß-Rabbiners von Rom, Eli Toaff, der in einer sehr berühmten Begegnung 1987 in seiner römischen Hauptsynagoge Papst Johannes Paul II  empfing — der erste Papst seit 2 000 Jahren in einem Judentempel. 

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Dies war Ariel Toaffs Buch im Jahre 2007: (Blut-Passah: die Juden Europas und der Ritualmord. Abgebildet auf dem Buchdeckel in einer eigentlich mediävalen Judentracht ist Abraham, der Vorfahre aller Juden, der davor steht, auf Befehl senes Stammesgottes Jahwehs seinen eigenen Sohn aufzuopfern. Der Ritualmord an Kindern ist bei den Juden also “göttlich” und wurde vom allergrößten jüdischen Vorbilde ausgeübt. (Das heißt aber, laut der Geschichte, dass der extrem gehorsame Abraham die Ermordung dann doch nicht durchführen musste, weil er dafür blinden Gehorsam bewiesen hatte.)

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Toaffs Buch erläutert die Geschichte dieses Festes unter den mittelalterlichen deutschen Juden (Aschkenasim), mit ihrem bizarren Ritus angeblicher Kreuzigung und Kannibalismus ( = eigentlich rituelle Hämatophagie – der Konsum von Kinderblutpulver im Brot). Man spricht davon und geht dagegen seit dem Mittelalter vor, und zwar bis zum russischen Mordprozess 1911 gegen den Juden Mendel Beilis in Rußland.

Blood Passovers wurde auf Italienisch geschrieben und veröffentlicht. Nur eine englische Raubübersetzung ist erhältlich. Ausführliche Zitate aus Originalquellen in den Fußnoten sind auf Latein, aber große Teile davon sind in der Raubkopie in Klammern auf Englisch übersetzt worden. Die englische Ausgabe enthält einige Schreib- und Grammatikfehler.

St. Simon von Trient, ein gut dokumentierter und sehr berüchtigter Fall in England; der Aderlass von Dutzenden Stichwunden durch ein kleines Messer ist quälend und erschreckend für das sterbende Kind. Es ist ein Bestandteil satanisch schwarzer Magie, dem Opfer so viel Schmerz und Angst zuzufügen wie möglich, und diese freiwerdenden Energien werden an einen Dämonen ”verfüttert”, der den Opferpreistern für das Opfer dankt…… Absolut scheußlich — die Tat und die Geisteshaltung.

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Unter scharfen Drohungen wiederrief Toaff sein Buch, genauso wie Galileo, aber der Professor ging vorher auf Nummer sicher, und sorgte dafür, dass die Welt es als pdf-Datei erhielt. 😉

Das Buch ist leider recht trocken und akademisch geschrieben, und bietet daher kein einziges saftiges Zitat, sodass ich denke, Professor Toaff bekam es mit der Angst zu tun. Es ist im Grunde eine 136-seitige Beweismaterialsammlung mit vielen Einzelheiten darüber, wie bestimmte aschkenasischen Juden, (er aber ist sephardisch, und nebenbei bemerkt gibt es eine große Feindseligkeit zwischen den beiden Gruppen …) eben weiße Christenkinder entführten und töteten.

blond-girl-cryingKatastrophalerweise gehorchten sie dabei einer Regel, die befiehlt, die Leiche des entbluteten Kindes – wie den Kadaver eines Tieres – niemals wie ein toter MENSCH mit Ehre zu bestatten… genausowenig wie wir keine  Zeremonien halten, um die von uns geschlachteten Rinder, Schafe, Fische oder Schweine zu ”bestatten”. Dies bewirkte in der Praxis, dass die unheimlich blutleeren Leichen einfach in den Fluss geworfen oder den wilden Tieren zum Verzehr im Walde ausgesetzt wurden.

Aber in den Flüßen und Wäldern wurden sie auch ab und zu von Bauern, Förstern, Jägern, Schiffern und Anglern entdeckt,die entsetzt und rasend wurden.

Modernes Denkmal zur Erinnerung an St. Andreas von Rinn in Tirol in den österreichischen Alpen. Unter Druck, hat die moderne post-Vatikan II Kirche die Wahrheit über jüdische Ritualmorde verleugnet.

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Im Grunde genommen besagt Toaffs Buch, dass die Katholische Kirche und ihre Inquisition sich überaus anstrengten, besonders die Päpste, einzelne Juden niemals  zu Unrecht des Ritualmords zu verklagen, es sei denn, die Beweise waren EINDEUTIG.

Falls die Beweislage aber dann doch eindeutig war, und zwar nach einem vollständigen, fairen Mordprozess, der von den Päpsten selbst mitverfolgt wurden, um Unrecht und Pogrome (Mob-Gewalt) zu vermeiden, wurden die am Kindesmorde beteiligten Juden auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt.

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Nicht nur hatten solche Juden diese extreme Bestrafung verdient, aber die grausame Strafe verhinderte auch der Ruf nach Pogromen und Selbstjustiz.

Und bei aufgefundenen, blutentleerten Kinderleichen gab es immer eine gewaltige Volkswut. Nichts kann liebende Eltern und Erwachsene mehr auf die Palme bringen als die Folter und Mord an einem Kinde. Dazu kam, dass bei jüdischen Ritualmorden Jesus dadurch verspotten wurde, dass die so geopfterten Kinder als schwarzmagische Stellvertreter Jesu gekreuzigt wurden.

Die Juden betrachte(te)n Jesus als einen abscheulichen Ketzer und Gotteslästerer, und all Seine Anbeter als ”Götzendiener”. (Siehe dieses Video, wo ein israelisches Mädchen auf einer ”comedy” TV-Show einen törichten, dann weinerlichen Affen namens “Jeschu” — Jesus auf hebräisch — traktiert, kritisiert, verspottet und zm Schluss kreuzigt.

https://www.sonnenrad.tv/channel/video/Mocking-and-crucifying-jesus-monkey-quotYeshuquot-on-Israeli-comedy-tv/398f2fd28ba12c7747a9526f761a506f/3

 

Der italienische Mainstream-Verleger des Buches verkauft gegenwärtig eine überarbeitete, bereinigte Ausgabe mit einem neuen Nachwort (in Englisch, online), die Toaff 2008 herausgab, nachdem er die Originalausgabe unter intensivem Druck schnell unterdrückt hatte, nachdem der Erstdruck von 1000 Exemplaren an einem einzigen Tag ausverkauft war. Sogar der feindselige Rezensent des American Jewish Committee mußte eine Raubkopie verwenden, um seine Rezension zu schreiben.

Diese Rezension stützt sich auf die unautorisierte Online-Übersetzung der Erstausgabe von 2007, die von Gian Marco Lucchese und Pietro Gianetti erstellt wurde und als PDF und in Textformaten auf verschiedenen Webseiten verfügbar ist. Ich fand das Buch auf meinem Kindle leicht lesbar. Eine PDF-Version ist hier auf der Webseite von Israel Shamir, einem zum Christentum übergetretenen Juden, erhältlich.

Zur Zeit der ursprünglichen Veröffentlichung des Buches war der 1942 geborene Toaff Professor für mittelalterliche und Renaissance-geschichte an der Bar-Ilan-Universität in Ramat-Gan, Israel. Unter seinen Blutpassah vorausgegangenen Büchern sieht man The Jews in Medieval Assisi, 1305-1487: A Social and Economic History of a Small Jewish Community (1979) [ = Die Juden im mittelalterlichen Assisi, 1305-1487: Ein Wirtschafts- und Sozialgeschichte einer kleinen jüdischen Gemeinde (1979),], The Mediterranean and the Jews (1989) [ = Das Mittelmeergebiet und die Juden], The Jews in Umbria (1993) [ = Die Juden Umbriens] und Mostri giudei: L’immaginario ebraico dal Medioevo alla prima erà moderna (italienisch; „Jüdische Monster: Das Judenbild vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit“) (1996).

Später veröffentlichte er Il prestigiatore di Dio: avventure e miracoli di un alchimista ebreo nelle corti del Rinascimento (italienisch; „Der Zauberer Gottes: Abenteuer und Wunder eines Alchimistenjuden in den Gerichten der Renaissance“; Mailand, Rizzoli, 2010) über einen italienisch-jüdischen Alchemisten des 16. Jahrhunderts, Abraham Colorni.

Wütende Judenreaktion auf “Blutpassah”

Eine einzige positive Rezension von Blood Passovers erschien, bevor das Dach einstürzte. Der italienisch-jüdische Historiker Sergio Luzatto lobte es in Italiens sehr angesehener Prestigezeitung Corriere della Sera als „großartiges Geschichtsbuch“. Toaff, so Luzatto, hatte nachgewiesen, daß

„es von 1100 bis etwa 1500… mehrere Kreuzigungen christlicher Kinder wirklich gab… Weder in Trient 1475 [beim Kind Simon] noch in anderen Gebieten Europas im späten Mittelalter waren die Juden immer nur unschuldige Opfer.“

Aber die feindselige internationale Wutreaktion auf die Veröffentlichung von Toaffs Buch war heftig und sofortig.

Toaffs 92jähriger Vater sagte der italienischen Zeitung La Repubblica nach der Veröffentlichung des umstrittenen Buches seines Sohnes:

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„Die Kritik, die jedermann geäußert hat, war berechtigt. Seine Argumente waren eine Beleidigung für die Intelligenz, für die Tradition, die Geschichte im Allgemeinen und für die Bedeutung der jüdischen Religion. Es macht mich traurig, daß solch ein Unsinn ausgerechnet von meinem Sohn vorgebracht wurde.“

Die Bar-Ilan-Universität kam unter massiven Druck von der ADL, und reichen jüdischen Spendenbeschaffern in den Vereinigten Staaten, von Mitgliedern der Knesset (des israelischen Parlaments) und buchstäblich von allen Seiten, um den davor hoch angesehenen Professor Toaff zu feuern.

Die Universität knickte unter dem Druck schnell ein und verurteilte sein Werk. Toaff bot seinen Rücktritt an, hätte aber Zeitungsberichten zufolge Ende 2007 sowieso zurücktreten sollen. Ob er mit Bar Ilan als Professor, als Professor Emeritus oder in irgendeiner anderen Eigenschaft in Verbindung bleibt, ist unklar. Die Webseite seines Verlegers deutet darauf hin, daß er dort immer noch unterrichtet, was aber zweifelhaft erscheint.

Die mittelalterlichen Aschkenasim

Haaretz behauptete, ob unaufrichtig oder unwissentlich, daß die italienischen Juden beunruhigt wären, daß Toaff die Anschuldigungen wegen der „Ritualmordlegende“ hervorhob „innerhalb Italiens selbst – als ob es das Ziel wäre, der Gemeinde ins Gesicht zu spucken, indem er sie mit der schlimmsten aller Anschuldigungen angriff.“

Aber kein Leser von Toaffs Buch konnte es in irgendeiner Weise als Angriff gegen die italienische jüdische Gemeinde mißverstehen (sofern sie heute nicht vorwiegend aschkenasisch ist). Wenn überhaupt, so ist es eine Verteidigung Italiens. Der Autor unterscheidet scharf zwischen italienischen Juden und den Aschkenasim Norditaliens, die des Ritualmordes beschuldigt wurden. Wie Hillel Halkin es ausdrückte:

Dies war eine Gemeinde, die aschkenasisch und jiddischsprachig war und aus relativ kürzlich Eingewanderten aus den germanischen Ländern jenseits der Alpen bestand, und in Pasque di Sangue kontrastiert Toaff sie durchgehend mit den „echten“ italienischen Juden südlich des Flusses Po, die seit Jahrhunderten oder länger im Land gelebt hatten und gut integriert waren. Anders als die Südländer waren die Aschkenasim des Nordens… nach Toaffs Beschreibung insular, verschwörerisch, feindlich gegenüber Nichtjuden, sehr wettbewerbsorientiert in ihren Geschäftspraktiken (viele betätigten sich im Bankwesen und im Geldverleih) und extrem in ihren religiösen Überzeugungen.

Die Gegensätzlichkeit zwischen dem entspannten, weltoffenen italienischen Juden und dem unnachgiebigen, xenophoben Nordländer nimmt einen zentralen Platz in Toaffs Buch ein… (Obwohl das italienische Judentum strenggenommen niemals „sephardisch“ war, stand es in seinen Ritualen und seiner Liturgie den jüdischen Gemeinden des Mittelmeerraums näher als jenen des inneren Europa.) Toaffs „echte“ italienische Juden sind die „guten Juden“ seiner Geschichte im Gegensatz zu den „bösen Juden“ von jenseits der Alpen, mit ihrem „aggressiven wirtschaftlichen Unternehmertum“ und „mangelndem Respekt vor den Gesetzen des Landes.“ Juden südlich des Po, betont Pasque di Sangue wiederholt, litten niemals unter dem Vorwurf der Ritualmordlegende, der den Juden deutschsprachiger Länder wiederholt entgegengeschleudert wurde, und sie hatten nichts von der Faszination von Leiden, Märtyrertum und Blut, die die religiöse Kultur des spätmittelalterlichen deutschen Judentums durchzieht.

Die Aschkenasim Norditaliens waren tief in Mordanschläge verwickelt, in Ungehorsam gegenüber dem Gesetz, betrügerische Geschäfte, politische Intrigen auf hoher Ebene und in etwas, das man heute Wirtschaftskriminalität nennen würde. Es werden jüdische Banker in Padua erwähnt, die Geld zu Wucherzinsen von über 40 % verliehen. Tatsächlich unterschieden sich manche der von Toaff porträtierten Individuen kein bißchen von zeitgenössischen „führenden Bürgern“ wie Robert Maxwell.

Trotz ihres hohen Status, Reichtums, Bildungsniveaus und vieler gesellschaftlicher, finanzieller und politischer Vorteile waren die Aschkenasim von tiefem antichristlichem Hass durchtränkt und in ihren fundamentalistischen, kultischen religiösen Überzeugungen und Praktiken auf perverse Weise primitiv und umnachtet.

Tatsächlich klingt vieles von ihrem Verhalten nur allzu vertraut. Ein jüdischer Arzt wird erwähnt (man beachte seinen hochangesehenen Beruf), der 1452 unter Anklage der Herabwürdigung der christlichen Religion und der versuchten Bestechung eingesperrt wurde:

Seine christlichen Mithäftlinge beschuldigten ihn schwerwiegender Beleidigungen und Lästerungen gegen die christliche Religion. Der Anklage zufolge soll Abba in seiner Zelle seinen schmutzigen Pißtopf ohne zu zögern genau unter das Kruzifix gestellt haben. Von den anderen Gefangenen sehr getadelt, soll der unbeherrschte Candiota mit Obszönitäten geantwortet, sie beleidigt und schamlos Jesus den Messias und die gesegnete Heilige Jungfrau verspottet haben. Seine Verurteilung war unvermeidlich und wohlverdient: ein Jahr zusätzliche Haft, zusätzlich zur Zahlung einer Strafe von eintausend Lire.

Ganz abgesehen von alledem, was Toaff über Ritualmorde schreibt, ist sein Buch auch wegen des allgemeinen Bildes wertvoll, das es vom mittelalterlichen aschkenasischen Judentum liefert (ein Thema, dem ein Grossteil seines Textes gewidmet ist).

Obwohl sie ihr Zentrum in Deutschland hatten, umfaßten die Aschkenasim auch die mittelalterlichen jüdischen Populationen Frankreichs, Norditaliens, Nordeuropas, Osteuropas und sogar Englands. Im Mittelalter, schreibt Toaff, war ihre Gesamtzahl bedeutend geringer als die der Sephardim (iberischen Juden) und italienischen und orientalischen Juden.

Weil die Juden (sowohl die rabbinischen als auch die säkularen), die im Trienter Mord und anderen Fällen von Ritualmord verwickelt waren, reiche, mächtige Mitglieder ihrer Gemeinden mit hohem Status waren, werden Toaffs schuldrelativierende Kommentare (die besonders nach der beinahe sofortigen Unterdrückung der ersten Ausgabe seines Buches hinzugefügt wurden) wonach nur einige wenige extremistische aschkenasische Sekten oder Individuen an Ritualkindermorden beteiligt waren, ständig von seinen eigenen Beweisen Lügen gestraft.

Genausowenig war die Zahl der Angeklagten gering. Über 100 Juden sollen an der Ermordung von des kleinen Hugh aus Lincoln/England im Jahre 1255 verwickelt gewesen sein, von denen 20 hingerichtet wurden.

Die jüdische Gemeinde von Lincoln war angeblich in diesem Jahr in einem europaweiten Konklave von Aschkenasim ausgewählt worden, das sich im Mittelalter jährlich traf, um durch Los zu entscheiden, welche Gemeinde für die Besorgung des jährlichen Kinderopfers verantwortlich war.

Das Haus der Juedin Rebekka in Lincoln aus 1155

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Somit wäre es wahrheitsgemäß zu schreiben, wie es der Autor an einer einzigen Stelle tut, daß manche Aschkenasim sehr gegen Ritualmorde und Blutzeremonien anlaesslich des Passahfestes waren.

Rituelle Kreuzigung

Juden sind jahrhundertelang beschuldigt worden, Ritualmorde zu begehen.

Ritualmordvorwürfe sind Tausende von Jahren lang gegen die Juden erhoben worden. Die Morde sollen manchmal von rituellem Kannibalismus begleitet gewesen sein, aber nicht immer. Auf jeden Fall ist es ziemlich unwahrscheinlich, daß die Zeugenaussagen, die aus der Antike auf uns gekommen sind, im Mittelalter bekannt waren und verbreitet wurden und einen bedeutenden Bezugspunkt für spätere Anschuldigungen wegen Kreuzigung und rituellem Kannibalismus darstellen konnten. (Kapitel Acht: „Distant Precedents and the Saga of Purim“ [„Sher fruehe Präzedenzfälle und die Sage von Purim“].)

Die früheste mittelalterliche Anklage wegen einer rituellen Passah-Kreuzigung betraf die verstümmelte Leiche des 12jährigen William aus Norwich in England im Jahr 1144. Einige Jahre danach protokollierte Thomas of Monmouth Details des Verbrechens. Juden bezeichnen diesen Fall als die „Quelle“ der „Ritualmordlegende“.

Interessanterweise glaubt Toaff, daß die christliche Angst vor Kindesentführungen auch den frühesten juedischen Fällen ritueller Kreuzigung vorausging. Was mich betrifft, so glaube ich, daß man ernsthaft über die Möglichkeit nachdenken sollte, daß diese Angst weitgehend mit dem Sklavenhandel zusammenhing, besonders im 9. und 10. Jahrhundert, als die jüdische Rolle im Sklavenhandel überwiegend war.

Während dieser Zeit waren jüdische Kaufleute aus den Städten im Rhônetal, Verdun, Lyon, Arles und Narbonne, zusätzlich zu Aquisgrana, der Reichshauptstadt in der Zeit Ludwigs des Frommen [Ludwig I.] und in Deutschland aus den Städten des Rheintals, aus Worms, Magonza und Magdeburg, in Bayern und Böhmen, aus Regensburg und Prag – auf den Hauptmärkten aktiv, wo noch heidnische, slawische Sklaven (Frauen, Männer, Eunuchen) von Juden zum Verkauf angeboten wurden, manchmal nachdem sie aus ihren Häusern entführt worden waren.

Aus dem christlichen Europa wurde die menschliche Ware in die islamischen Länder Spaniens exportiert, wo es einen lebhaften Markt gab. Die Kastration dieser Sklaven, besonders von Kindern, erhöhte ihren Preis und war ohne Zweifel eine lukrative und profitable Praxis.

Es wird behauptet, daß Anschuldigungen ritueller Kreuzigung den Vorwürfen des rituellen Kannibalismus (Hämatophagie) um ein Jahrhundert vorausgingen. Grausige rituelle Verstümmelungen und Kreuzigungen christlicher Jungen zu Passah wurden als Verspottung von Christi Kreuzigung durchgeführt. Anklagen wegen rituellem Kannibalismus andererseits gab es erst nach einem Kindesmord, der 1235 in Fulda, Deutschland, geschah.

Toaff glaubt jedoch, daß die beiden Praktiken — Keruzigung und Kannibalismus — von Anfang an miteinander verbunden waren. (Kapitel Sieben: „Crucifixion and Ritual Cannibalism: From Norwich to Fulda“ [„Kreuzigung und ritueller Kannibalismus: Von Norwich bis Fulda“].]

Ritueller Kannibalismus

Um den anthropologischen Kontext des rituellen Kannibalismus voll zu verstehen, siehe hier meine kurze Zusammenfassung des allgemeinen, nichtjüdischen Hintergrundes des menschlichen Kannibalismus (hinunterscrollen zur entsprechenden Kapitelüberschrift).

Der magischer Kannibalismus ist von primitiven Völkern häufig gegen ihre Feinde angewandt worden.

Für Israel Wolfgang, einer der Angeklagten im Ritualmordprozess von Trient (worauf sich das Toaff-Buch konzentriert), war es klar, daß die Tora und spätere rabbinische Vorschriften zwei verschiedene Moralcodices voraussetzten:

–einen, der für die jüdische Welt galt, und den anderen, der auf die umgebende christliche Welt anzuwenden war, die vielfaeltig, aber auch den Juden feindselig und bedrohlich war.

Daher waren Dinge, die unter Juden verboten war, gar nicht verboten in den Beziehungen zwischen Juden und Christen … In einer kühnen Analogie, von der ich nicht glaube, dass sie von den Richtern erfoltert wurde…, behauptete dieser Israel Wolfgang, daß sogar das biblische Verbot von Menschenblut für Juden absolut und unnachgiebig war, wenn es um Blut ging, das Judenadern entnommen wurde, aber erlaubt und sogar empfohlen war, wenn es aus dem Körper von Christen oder insbesondere von christlichen Kindern stammte.

Die Behauptung besteht im wesentlichen darin, daß die Aschkenasim kleine Mengen getrockneten, pulverisierten Christenblutes in Wein auflösten und in das ungesäuerte Matzo-Brot kneteten, das während des Passahfestes von glaeubigen Juden verzehrt wurde. Das Blut, das den Adern getaufter christlicher Kinder entnommen wurde, wurde von jüdischen Kaufleuten geliefert.

Das Blut des christlichen Kindes

…..wurde aus Verachtung und Hohns gegenüber der christlichen Religion im Zuge einer Parodie der Passion Jesu abgezapft. Im Verlauf dieses Gegenrituals wurde der unschuldige Junge, der weniger als sieben Jahre alt und wie Jesus ein Junge sein mußte [das Blut eines Mädchens, selbst wenn jünger als 7, würde nicht genügen], unter Qualen und Verfluchungen gekreuzigt, wie es mit Christus geschehen war. Ein Zusatz war die Beschneidung, um die symbolische Ähnlichkeit offensichtlicher und bedeutsamer zu machen.

Die Kreuzigung des kleinen William von Norwich/England

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Verständlicherweise war Blut dieser Art extrem teuer, und weil die Versuchung zu betrügen so hoch war, verlangten die Käufer Echtheitszertifikate, die von zuverlässigen rabbinischen Autoritäten ausgestellt wurden, analog den heutigen Guetebescheinigungen für koschere Lebensmittel.

Die Verwendung des Blutes christlicher Kinder bei der Feier des jüdischen Passah war anscheinend Gegenstand minutiöser Vorschriften, zumindest nach den Aussagen all der Angeklagten in den Prozessen von Trient. Diese Aussagen beschreiben genau, was verboten war, was erlaubt war und was toleriert wurde, alles in akribischem Detail. Jede Eventualität wurde vorhergesehen und behandelt; die Verwendung von Blut wurde durch umfassendes und erschöpfendes [jüdisches] Präzedenzrecht geregelt, fast als ob es einen integralen Teil der am festesten etablierten Vorschriften bezüglich des Rituals gehören würde…

Die Verpflichtung, Blut zu beschaffen und es während des Passahrituals zu verwenden, war die ausschließliche Verantwortung des Familienoberhauptes, d. h. eines verantwortlichen Mannes mit einer von ihm abhängigen Ehefrau und mit Kindern.

Junggesellen, Witwer, Gäste und Bedienstete, all jene ohne abhängige Familie, waren davon befreit. Angesichts der Schwierigkeit, solch eine seltene und kostspielige Zutat zu beschaffen, wurde erwartet, daß die reichsten Juden Blut für die ärmsten Juden besorgen würden, eine exzentrische Form von Wohltätigkeit zugunsten der Oberhäupter von Familien, die vom Schicksal enterbt worden waren.

Goi katan“, ‚kleiner Christ’, so hiess das Ritualopferkind, dessen Name waehrend der schrecklichen Zeremonie üblicherweise ungenannt blieb.

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Dessen Blut wurde den symbolischen Speisen hinzugefuegt, die beim Seder-Abendmahl präsentiert und verzehrt wurden.

Die Verwendung christlichen Blutes in dieser Weise stellte eine Art „Anti-Ritual“ dar – „ein auf den Kopf gestelltes Gedenken an die Passion Christi.“

Zum Passah-Seder gehörten auch heftige Schmähungen gegen Christen:

„Speiet euren Zorn über die Nationen aus… Wendet euren Zorn gegen sie, erreicht sie mit eurem Hohn, verfolgt sie voll Wut, laßt sie unter dem göttlichen Himmel verschwinden.“

“Gottes auserwaehlte Volk”, laut ein Buch, das es selber schrieb

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Toaff:

„Die Bedeutung war offensichtlich. Die messianische Erlösung konnte nur auf den Ruinen der verhassten nichtjüdischen Welt entstehen.“

In Kapitel Sechs, „Magical and Therapeutical Uses of Blood“ [„Zauber- und Heilverwendungen von Blut“], beschreibt Toaff zusätzliche kannibalistische Gebräuche.

Zu ihnen gehörte das Trinken von in Wein aufgelösten Blutstropfen frisch beschnittener jüdischer Kleinkinder und, noch bizarrer, der Verzehr der Vorhaut der beschnittenen Kleinkinder durch Frauen ohne männliche Nachkommen, im magischen Glauben, daß es ihnen ermöglichen würde, schwanger zu werden. Letzterer Brauch, sagt Toaff, war unter den mittelalterlichen Aschkenasim „weit verbreitet“, wobei er ihn mit dem zeitgenössischen Wettstreit vergleicht, nach Hochzeiten den Brautstrauß zu ergattern.

Die Frauen, die bei der Beschneidungszeremonie anwesend waren, aber noch nicht mit Nachkommen männlichen Geschlechts gesegnet, warteten unruhig auf das Abschneiden der Vorhaut des Kindes. An diesem Punkt stürzten sich die Frauen wie auf ein vorher vereinbartes Signal ohne Hemmungen auf dieses Stück blutigen Fleisches. Die glücklichste Frau soll es sich geschnappt und sofort hinuntergeschluckt haben, bevor sie von den konkurrierenden Frauen bedrängt werden konnte.

Interessanterweise bezeichnet Toaff den Verzehr von Haman-Gebäck zu Purim als „symbolisch kannibalistisch“ – etwas, woran man sich erinnern sollte, wenn man das nächste Mal einen Juden über den Verzehr „des Fleisches und Blutes Christi“ beim Sakrament der Heiligen Kommunion spotten hört.

Der Fall des Simon von Trient

Während Toaff verschiedene Ritualmordanschuldigungen im Laufe der Jahrhunderte erwähnt, liegt der Schwerpunkt seines Buches auf der Ermordung des kleinen Simon im italienischen Trient.

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Die Katholische Kirche, die Simon von Trient vor langer Zeit seligsprach, zog den Status des Kindes als religiösen Märtyrer 1965 zurück als Folge der Erklärung des Papstes Paul VI.  “Nostra Aetate” (“In unserer Zeit”) beim bekanntlich philosemitischen Zweiten Vatikanischen Konzil 1962-65.

Es scheint, daß auch Heilige „entheiligt“ werden können, da „Holocaustleugner“ ihre akademischen Grade rückwirkend verlieren können. Als Folge davon scheint Simon nicht mehr in der römischen Märtyrologie auf, oder in modernen katholischen Kalendern.

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Castello del Buonconsiglio (“Schloss zum Guten Berater”) von außen

Am 23. März, dem Vorabend des Passah von 1475, wurde die verstümmelte Leiche von Simonino, dem zweijährigen Sohn des Gerbers Andrea Lomferdorm, im Wasser einer Schlucht gefunden, die am Keller eines reichen Juden vorbeiführte.

Die Entdeckung löste eine gerichtliche Untersuchung aus, die zu Anklagen gegen die Juden von Trient wegen der Entführung und Ermordung des Kindes führte.

Sie wurden im Schloß Buonconsiglio verhört, gestanden und wurden verurteilt. Nach dem Urteil wurden die verurteilten Juden öffentlich hingerichtet und ihr Besitz beschlagnahmt.

Das Schloss von Trient von Albrecht Dürer

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Die ausführlichen Prozeßunterlagen im Fall von Trient ermöglichten es Toaff, eine detaillierte Untersuchung der Geständnisse der Angeklagten durchzuführen.

„Die Niederschriften der Prozesse von Trient wegen der Ermordung von Simon sollen das wichtigste und detailierteste Dokument sein, das jemals über den Ritualmordvorwurf geschrieben wurde, ein kostbares Dokument, das die Worte der hebräischen Angeklagten bewahrt.“

Toaff bezieht sich sporadisch auf „Aussagen“ der Angeklagten, „eine beglaubigte Kopie“ eines Notars, „unterzeichnete, besiegelte und datierte“ Dokumente, das „Dossier“ der Prozeßprotokolle, und Briefe auf Jiddisch, die in den Prozeßakten aufbewahrt werden – „die ältesten erhaltenen Dokumente auf Jiddisch.“ Zusätzlich sind ausführliche lateinische Zitate aus den verschiedenen Dokumenten in den Fußnoten abgedruckt. Toaff merkt an:

Es sollte offenkundig sein, daß nur jemand, der ein sehr gutes Wissen über das Seder-Ritual besass, ein Insider, die [genaue] Reihenfolge der Gesten und Handlungen wie auch die hebräischen Formeln beschreiben konnte, die während der verschiedenen Phasen der Feier verwendet wurden, und in der Lage wäre, solch [einen Reichtum] detaillierte[r] und präziser Beschreibungen und Erläuterungen zu liefern.

Die Richter in Trient konnten diesen Beschreibungen kaum folgen, die eine vage Vorstellung des Rituals formten, das ihrer Erfahrung und ihrem Wissen so fremd war, daß sie es nur in Form nebuloser und unvollkommener Bilder rekonstruieren konnten. Die italienischen Notare hatten dann ihre liebe Mühe [beim Versuch], sich durch diesen Dschungel unverständlicher hebräischer Begriffe zu hacken, die mit starkem deutschem Akzent ausgesprochen wurden… Die Vorstellung, daß die Richter diese Beschreibungen des Seder-Rituals diktierten, mit den damit zusammenhängenden liturgischen Formeln auf Hebräisch, scheint nicht sehr glaubwürdig.

Laut der Aussage der Angeklagten versammelten sich die Juden von Trient an dem unmittelbar auf Simons Ermordung folgenden Sabbat, „als die Leiche des Kindes auf den almemor gelegt wurde [einen Tisch in der Synagoge, auf den die Tora gelegt wird, während sie den Gläubigen vorgelesen wird], in der Synagoge und gaben sich absolut ohne Hemmung oder Zurückhaltung exzessiven Gesten hin.“

Der Rabbiner eilte „nachdem er seine feurige antichristliche Predigt gegen Jesus und Seine Mutter beendet hatte, zum Almemor, und nachdem er ‚die Feige gemacht hatte’ [eine obszöne Handgeste vor den Augen des toten Kindes, die Geschlechtsverkehr andeutete], schlug er der Leiche des Zweijährigen ins Gesicht und spuckte darauf.“

Andere Mitglieder der Synagogengemeinde (Frauen waren ebenfalls anwesend) taten es ihm gleich, schlugen, bissen und bespuckten die verstümmelte Leiche, schnitten Grimassen und machten obszöne Gesten. Ein Mann „hob derb seinen Kaftan und stellte schamlos seine Hinterbacken [und Genitalien] zur Schau.“

Laut Toaff waren das tote christliche Kind in den Passah-Ritualen „und der Gekreuzigte Christus ein und dieselbe Person.“ Daher „existierte Simon nicht – falls er jemals existiert hatte – und an seiner Stelle sahen sie den Talui, Jesus den Gehenkten, und die Teluiah, die gehenkte oder gekreuzigte Frau, wie Maria genannt wurde… Fast wie in Trance fluchten und schimpften sie, vollführten verächtliche und obszöne Gesten.“

Die Juden Italiens wurden durch die gegen ihre Glaubensbrüder vorgebrachten grausigen Anschuldigungen nicht eingeschüchtert. Vielmehr versammelten sie sich um die Angeklagten, sich endlos verschwörend und intrigierend, um sie zu befreien.

Sie bestachen mächtige christliche Amtsträger, damit sie in die Verfahren eingreifen, übten Druck auf Erzherzog Sigismund von Österreich aus, die Angeklagten freizulassen (er hatte die Gerichtsverfahren vorübergehend aufgehoben), erreichten die Freilassung der weiblichen Angeklagten, indem sie Druck auf Papst Sixtus IV. ausübten, machten kriminelle Pläne für einen Ausbruch der Gefangenen aus dem Gefängnis und versuchten den prominentesten und erfolgreichsten christlichen Anwalt der Zeit anzuheuern.

johannes_hinderbach-trent-fuerstbischoff-jewsDie Juden strengten auch ein Rechtsverfahren gegen die treibende Kraft hinter den Prozessen an, den Fürstbischof des unabhängigen Bistums Trient, eines Kirchenstaates des Heiligen Römischen Reiches im heutigen Norditalien, der von Toaff Giovanni Hinderbach und von anderen Quellen Johannes Hinderbach oder Johann V. von Hinderbach genannt wird [Gemaelde rechts], indem sie ihn beschuldigten, das Eigentum der Angeklagten zu unterschlagen.

Als all diese Listen scheiterten, veranlaßte die jüdische Gemeinde, daß ein jüdischer Konvertit, dem Hinderbach vertraute, den Fürstbischof durch Vergiften seines Essens tötete, trotz Hinderbachs Vorsichtsmaßnahme, drei Vorkoster zu beschäftigen. Der gescheiterte Attentäter wurde geschnappt und hingerichtet.

Sind solche Dinge wirklich geschehen?

Jüdische Parteigänger behaupten hartnäckig, daß Berichte ueber rituelle Kreuzigungen und Hämatophagie bloβ „Ritualmordlegenden“ [Anm. d. Ü.: der englische Begriff lautet „blood libel“ – wörtlich „Blutverleumdung“] sind, die hoffnungslos böse Christen gegen ewig unschuldige Juden erfunden haben.

Wie die ADL ihrem Publikum verkündet, das sie für dumm hält: „Die Anschuldigung ist erstunken und erlogen und reflektierte die auf christlicher antijüdischer Doktrin beruhende Tendenz im mittelalterlichen Europa, Juden zu dämonisieren und ihnen die Schuld an den Problemen in der Gesellschaft zu geben.“

Solch dämliches Getue verlangt von einem nicht nur zu akzeptieren, daß Juden exzessiv moralisch sind, was sie entschieden nicht sind, sondern daß Weiße durch die Jahrtausende ohne irgendeinen Grund absonderliche Anschuldigungen fälschten.

Der Vorwurf ist auf den ersten Blick absurd und gänzlich untypisch. Tatsächlich sind solche Anschuldigungen die Spezialität von Juden. Deshalb beseitigen die Regierungen die Freiheit der Forschung und führen Gesetze gegen „Holocaustleugnung“ und „Hassrede“ ein.

Toaff ist jedoch recht vorsichtig und sagt nie gerade heraus, daß rituelle Kreuzigungen und Kannibalismus wirklich stattfanden. Und doch deutet er durch eine Reihe rhetorischer Stilmittel und Erzähltechniken sicherlich an, daß es sie zumindest zeitweise gab. Als gutgläubiger Anhänger des Verfolgungsmythos – des Glaubens, daß Nichtjuden, besonders Weiße, Europäer und Christen, unschuldige Juden gedankenlos ohne Grund verfolgen – scheint Toaff das Gefühl zu haben, daß der Fanatismus der Aschkenasim vielleicht eine verständliche Reaktion auf Verfolgung war.

Toaffs endlose Winkelzüge, Ausflüchte und Widerrufungen unter Druck erinnern mich sehr an David Irvings gelehrte und PR-gemäße Handhabung von Vorwürfen der „Holocaustleugnung“. Trotzdem sind beide Männer eindeutig aus dem Stacheldrahtgehege entwischt, auf dem Wald-und-Wiesen-Intellektuelle, -Historiker, -Akademiker und –Journalisten zufrieden weiden.

Toaffs Kritiker konzentrieren sich gern darauf, daß die Verwendung der Folter angeblich automatisch Anklagen wegen Ritualmord negiert. Daher schreiben jüdische Apologeten, „Toaffs Zitierung der ‚Aussage’ von Juden, die angeblich die Verwendung christlichen Blutes für rituelle Zwecke ist offenkundig absurd, nachdem diese Juden gefoltert wurden und alles, was sie sagten, unter Zwang geschah und nicht ernstgenommen werden kann.“

Toaff deutet an, daß manche (nicht alle) der Aussagen der Angeklagten im Fall von Trient durch Folter erlangt wurden. Seltsamerweise liefert er jedoch keinen historischen Hintergrund über den Einsatz von Folter in italienischen Rechtsverfahren des späten 15. Jahrhunderts, oder auch nur Beweise für die spezifischen Foltern, die in diesem Fall angeblich angewandt wurden. Dies ist ein bedeutendes Versehen.

In seinem Nachwort von 2008 zielt der Autor auf die Ausrede wegen der Folter ab, indem er die widersprüchliche wissenschaftliche Behandlung unterschiedlicher Geständnisse anführt, die mit ähnlichen Mitteln in Inquisitions- und Hexenprozessen erhalten wurden.

Offen gesagt fehlt den Juden der Grund für glaubwürdige Einsprüche gegen die Verläßlichkeit von Geständnissen, die durch Folter erhalten wurden. Heute foltern Israel, die USA und europäische Regierungen in Verfolgung zionistischer Ziele im Nahen Osten routinemäßig Gefangene mit der Begründung, daß es notwendig und wirksam sei. Sie tun es, sagen sie, um die Wahrheit herauszukriegen.

Israel Shamir wies konsequenterweise darauf hin, daß solche „Argumente“ gegen Toaff implizit antizionistisch (und somit antisemitisch) sind, weil sie, wenn man sie ernst nähme, palästinensische Gefangene aus jüdischen Gefängnissen befreien würden; daß sie antiamerikanisch sind, weil die Vereinigten Staaten den Wert der Folter anerkennen und sie anwenden, und auf Holocaustleugnung hinauslaufen, nachdem sie viele der Urteile ungültig machen würden, die in Nürnberg ergangen sind.

 

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